Tour de Texas – Erlebnisberichte einer Erlebnisreise

Als wäre es erst gestern gewesen: Andreas Herzogs Tor zum 1:0 gegen Schweden im September 1997, das uns die Tür zur WM aufgestoßen hat, hat sich auf ewig eingebrannt. Laufweg, Abschluss, Flugkurve – und natürlich das Gehüpfe auf der Couch – sind immer noch präsent. Umso mehr bin ich es der aktuellen Generation Kindern und Jugendlichen vergönnt, dass sie ein ähnliches Erlebnis erfahren durften. Diesmal hat eben der Gregoritsch den Ball ins Netz gedroschen.

Generell war es längst an der Zeit. Die Vorberichterstattungen im Fernsehen, die Panini-Pickerl, die unzähligen WM-Menüs, selbst die Omnipräsenz in der Werbung – all das mit einem „Wir-sind-dabei“ miterleben zu dürfen ist mit den 6 Weltmeisterschaften davor nicht zu vergleichen.

Also entstand auch die Überlegung, sich das Highlight vor Ort anzusehen. Und ja, die Verlockung wuchs mit der Auslosung und der Festlegung der Spielorte:

  1. Der amtierende Weltmeister
  2. Messi
  3. Reizvolle Stadt in einem (kulinarisch und musikalisch) reizvollen Bundesstaat
  4. Dieses Stadion …
  5. Das 2. Gruppenspiel (= Ausscheiden ausgeschlossen, aber Fixieren des Aufstieg möglich)

Trotzdem: Alle Bedenken, Kritikpunkte an eh schon wissen und die Finanzen sind natürlich ein Thema. Am Ende aber überwog die Freude über unsere Nationalmannschaft und dass sie der jungen, unserer und auch allen anderen Generationen eine Freude bereitet haben. Also Augen zu und durch: Flug, Hotel, Karten, Auto. Die Reise steht. Teamdress, Lederne und die Länderspiele im Happel-Stadion. Wir sind vorbereitet.

Wir – das sind im Übrigen mein lieber Freund Stefan und ich: Er bekennender Barbecue-Freak und quasi Grillprofi; ich Jugendleiter beim SVN1923 und wahnsinnig neugierig auf die (Musik-)Kultur in Texas. Und beide Fans des Nationalteams. Wir haben uns vorgenommen, das alles zu verbinden. Ob uns das gelingt, werden wir hier ein wenig mitschreiben. Für uns zum Nachlesen – aber gern auch für alle zum Mitlesen.

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